Reviews

Memphis May Fire
Sleepwalking

Label: Trustkill (2009)

Nachdem die Amerikaner schon vor zwei Jahren eine erste EP vorgelegt hatten, wurde es jetzt wohl Zeit für einen kompletten Longplayer. Um es gleich vorweg zu sagen: So ganz meine Kiste ist es nicht, was die vier Typen so treiben. Aber interessant ist es allemal.

Da finden sich Einflüsse aus Hardcore, Emo, Screamo und weiß der Geier was noch, das Ganze wird dann mit Popelementen vermengt (ja, stimmt wirklich und ist trotzdem kaum zu glauben!) und dann dem verblüfften Hörer um die Ohren gehauen. Gerade der Wechselgesang zwischen clean, Geschreie und Gebrüll weiß nach anfänglichem Verwirrspiel doch zu überzeugen.

Wer es gerne in der dynamischen Grenzregion zwischen chartstauglich und hammerhart mag, der sollte auf jeden Fall einmal ein Ohr riskieren. Mir persönlich ist das auf Dauer zu anstrengend...aber Ihr könnt ja schließlich selbst entscheiden. Und schlecht sind Memphis May Fire keinesfalls!

Frank Scheuermann






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