Reviews

The World, The Flesh & The Devil

Label: Alleycat Records (2009)

Seit geraumer Zeit müsste es sich herumgesprochen haben, dass ich ein Faible für Garagenbands der 60er Jahre habe. Und genauso hat es sich mittlerweile herumgesprochen, dass der damalige Sound auch heute noch aktuell ist. So finden in den letzten Jahren immer mehr Bands wie die Amboy Dukes, Electric Prunes, Bob Seger System, The Seeds oder 13th Floor Elevators (um nur ein paar der geläufigeren Kandidaten zu benennen und die üblichen Verdächtigen wie die Stooges oder MC5 nicht überzustrapazieren!) endlich die Anerkennung, die ihnen seit langem gebührt. Zumindest im Underground.

Warum ich dies erwähne? Nun, mit The Movements hat sich eine weitere Kapelle aufgemacht, einige ungehobene Schätze der damaligen Zeit zu heben bzw. an deren Erbe anzuknüpfen. Und das macht die Band mit einem Dound, der an Detroit 1966/67 erinnert. Daran sind gleichermaßen die Flangersounds schuld wie auch der Einsatz der Orgel. Für mich ein ganz klares Genrehighlight des nicht mehr ganz so jungen Jahres 2009. Für alle Althippies und Protopunks uneingeschränkt empfehlenswert! Abgesehen davon ist die CD unserem lieben Kollegen "Kiste" von der Rock This Town Agentur gewidmet, der letztes Jahr bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. Und alleine das rechtfertigt den Erwerb der CD! Ruhe in Frieden, Kiste! Du hast echt gerockt!

Frank Scheuermann






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