Reviews

Murderer's Row
Beer Fueled Mayhem

Label: Rebellion Records (2007)

Back to the roots oder deftige Hausmannskost, so oder so ähnlich könnte man die Mucke von Murder's Row bezeichnen. Jedoch kommen die Herren nicht all zu deutlich mit den Hardcore Allüren daher. Sie verbinden vielmehr mehrere Stile und begründen somit einen neuen Stil: Kneipenschlägerei! Man findet Irish Folk, Rock'n'Roll, Hardcore, Punk usw in allen Farben. Eine eingängige und angenehme Stimme durch Bob Riley. Die Gitarren tun ihr übriges zu dem guten und eingängigen Sound, gespielt von Sick Nick, dazu noch der Bassist Snakepit Sean und der Fellgerber Ben Hall.

Zu dem gesellen sich auf Grund der vielschichtigkeit der Musik noch zwei Guestvocals hinzu: Harley Flanagan (Cro-Mags) und Jimmy Gestapo (Murphy's Law). Inhaltlich werden viele Sparten abgedeckt. Ein besonderer Hinhörer ist der Song 'Dear Mr. Music Critic'. Dieser Song zeichnet sich abgesehen von dem Text noch durch seine eingängige kompositorische Struktur, die sich im Oi-Punkbereich ansiedelt, aus.

Weitere Highlights sind natürlich die Songs mit den Guest-Vocals von Flanigan und Jimmy Gestapo. Das wäre zum einen 'Manitoba's' und 'Ragnarok'. Letzterer beinhaltet auch noch die schönen Rock’n Roll Einlagen, mit gewisser Tendenz zum Rotzrock, a la Motörhead.

Letztendlich ist dieses Album eine gelungene Leistung, die sich vom Gros des Hardcorebereiches eindrucksvoll abhebt. Mein Tipp: Diese Platte wird sich des Öfteren in meinem CD-Player wieder finden lassen. Daumen hoch, hört mal rein!

Car Sten






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