Reviews

Lowbrow
Sex, Violence, Death

Label: Massacre Records (2002)

Hier haben wir nun ein Old-School-USA Deathmetal Brett, mit einer Art All-Star Besetzung. Mit von der Partie sind: Allen West (u.a. Six Feet Under; Lead Guitar), die Nasty Savage Members Ben Mayer (Rhytm Guitar), Curt Beeson (Drums) und Richard Bateman (Bass) und Frontmännchen Rich Hornberger (Vocals). Nachdem ich die Namen der Protagonisten aufgeführt habe, müssten nun dem geneigten Deathmetaller die Tränen in die Augen schießen und ich könnte mit meinem Review hier enden. Da aber nicht jedem diese Namen und die damit verbundene Dynamik, Aggressivität, individuelle Klasse und Brutalität geläufig ist mach ich eben weiter!

Straighte, geradlinige Riffs, die nur eine Richtung kennen: Vorwärts! Zu finden bei dem Song ‚March’ oder das an Lichtgeschwindigkeit grenzende Liedchen ‚Enforcer’ ziehen einem die Socken aus. Dazu noch das Röcheln von Rich zum Beispiel bei ‚Destroy Yourself’ oder ‚Sex, Violence, Death’. Dies zusammen macht dieses Album zu einem echten Knaller. Die komplette Zeit dröhnt es durch die Boxen, impulsiv, geradlinig: Straight ahead! Ein Fakt hebt dieses Album von anderen Platten ab: Die technischen Fähigkeiten der Musiker, die vorher erwähnte individuelle Klasse. Weitere Songs an denen das Spezielle und zugleich fast Einmalige von Lowbrow ergründet werden kann sind ‚Trophy’ oder ‚Free Ride’.

Insgesamt gibt es hier 36 Minuten und 26 Sekunden lang Florida-Death voll auf die Glocke. Mein Tipp: Lasst es mit Lowbrow knallen!

Carsten Rothe






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