Reviews

The Silver Scream

Label: Fearless Records (2018)

Das fünfte Album der Bostoner Jungs, dir mit ihren dem Horrorgenre entliehenen Texten, wissen auch heuer wieder, wie man seine Fans in Extase versetzt.Alle Trades der seit 2006 existierenden Band sind wieder enthalten. Alle Blastbeats, Breaks, Gitarrenparts wie Hooks, Riffing oder auch Solo, dazu noch die beiden Stimmfarben mit clean und Growling – Metalcore wie man ihn sich nicht besser vorstellen könnte. In Sachen Dramaturgie, Songaufbau und Vielschichtigkeit oder Variabilität haben die Jungs nochmal eine Schippe oben drauf gelegt zum Vorgänger Album.
 
Lauschproben gefällig? Gerne. Nehmen wir mal einen klassischen Metalcore Song zum Einstieg, damit jeder weiß wohin die Reise mit den Jungs geht, bei dem auch die Komplexität, die Kreativität als auch die Intensität voll zur Geltung kommt, für mich zu wenig Blast und Growl, da spricht aber das Deathmetal-Herz, die Rede ist von ‚Thank God It’s Friday‘, alleine der Name ist schon der Brüller. Weiterhin würde ich euch noch einen ins oHr legen wollen der auch aus der Feder von Hämatom stammen könnte, von seiner musikalischen Position aus gesehen ‚Savages‘. Was sich häufig findet sind Gäste die sich ein Stell-Dich-Ein geben wie z.B. Randy Strohmeier bei ‚The Jig Is Up‘ oder Jeremy Schwartz bei ‚Rocking The Boat‘ oder Chelsa Talmadge bei ‚Love Bites‘ dazu gibt es noch drei weitere Gäste bei drei weiteren Songs. Also genügend Stoff um sich zu äußern. Die erwähnten Songs können gerne auch als Lauschproben herangezogen werden.
 
Mein Tipp: Ein sehr fettes Album, das seine Fans finden wird, auch hier in Europa, jenseits des großen Teiches. Diese Jungs haben hier ein wahres Feuerwerk abgebrannt, da darf schon auf die Live-Performance gespannt sein. Die Pommesgabel zum Gruße!!!
 
10/10
 
Car Sten






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