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März 2014

Pünktlich zum Start des Zweiten Albums von HATRIOT hatten wir die Chance mit Mastermind Steve ''Zetro' Souza zu sprechen

ERH: Schön dich kennen zu lernen Zetro und Dank für deine Zeit. Here we go  …
 
Das ist euer zweites Album. Habt irgendwelche Reaktionen von der Fanbase was sie darüber denken?

ZETRO – Ich denke die Reaktionen sind überwältigend einstimmig – die LEute lieben das Album. Wie du erwähnt hast ist "Dawn Of The New Centurion" unser zweites Album, somit haben wir ein Jahr mehr als Band auf unserem Konto, die Jungs lernten den Aufnahmeprozess letztes Mal somit war dieses Album ein wenig einfacher zu machen. Ich habe bis jetzt noch keine schlechte Review gesehen und viele schwirren auf den Socialmedia-Seiten umher, dadurch würde ich sagen, dass wire in weiteres Qualitätsalbum abgeliefert haben.


 
ERH: Was denkst du darüber? Was sind die Unterschiede verglichen mit dem bisherigen Album?

ZETRO –Ich denke, es ist ein guter Schritt vorwärts zum ersten Album. Beim Debut wollte ich die Leute schlagen mit voller Breitseite an Thrashmetal und nicht ablassen, was auch genau das ist, was wir getan haben. Dieses Mal spielen mehrere Kräfte mit. Wir sind mehr im unsichtbaren Stealthbereich anstatt im Serienkiller-Modus. Die Songs sind natürlich noch sehr thrash lastig aber mit komplexeren Arrangements und mehr melodischen Lines. Ich denke es ist ein gutes Album und Fans von „Heroes of Origin" werden es auch lieben. Ich habe gehört, dass Leute sagen es würde sie an eine härtere Version von Legacy erinnern, ich finde das cool.


 
ERH: Du bist ein Kind des guten alten Bay-Side Area Thrashs. Aber das Album hat definitiv Gene des 21. Jahrhunderts. Ist das der Sound den du kreieren wolltest, ist das Hatriot im eigentlichen Sinn?

ZETRO – Die Gene des 21. Jahrhunderts sind angemessen da die Jungs in meiner Band jung sind und die haben viel moderne Einflüsse die man auch in den Songs hört.Da ist auch viel Death Metal picking bei den Gitarren weil Kosta die Florida Death Szene mag genauso wie die Thrash Szene. Da sind Blast beats und Elemente von Extreme Metal durch das ganze Album verteilt aber letztlich sind wir eine im Kern Bay Side Area Thrash Metal Band. Das ist es was ich kenne und was ich mache. Also, ich denke, dass ihr mit Hatriot eine moderne Thrash Metal band ist, die nicht versucht nach einem Retrosound zu klingen. Wir sind definitiv im Old School verwurzelt aber mit modernen Flair.


 
ERH: Mein Lieblingssong ist ‘Your worst enemy’. Er hat all das was in meinen Ohren Thrash Metal ausmacht. Was ist dein Lieblingssong und warum?

ZETRO – Dieses Album ist noch sehr Frisch, darum mag ich jeden einzelnen Song. Gerade jetzt ist ‚Super Kill‘ mein Liebling, da er so einen coolen Groove hat. Ich weiß jetzt schon, dass dieser Song live ein wahres Monster wird. Mein anderer persönlicher Liebling ist ‚The Fear Within’ weil er einer der ersten Songs war an denen wir arbeiteten zum Beginn von Hatriot. Es gibt eine primitivere Version auf einer Demo und zu hören wie sich dieser Song über die Zeit entwickelt hat macht einen daraus einen Favoriten für mich. Wir wollten ihn auf das „Heroes Of Origin" Album packen, aber es hat nicht gepasst zum allgemeinen Sound des Albums, so sparte ich mir es für dieses Album auf. Ich bin sehr stolz auf den Song.

 
ERH: Ich war sehr beeindruckt, dass du Herrn Charlton Hestons Worte bei einer NRA-Veranstaltung als Intro genutzt hast – was hat dich dazu veranlasst?

ZETRO – Das ergab sich so. Der Song ist über das Recht Waffen zu tragen und die US Regierung möchte dieses Recht modifizieren. Ich wollte ein cooles Intro haben und das Statement von Charlton Heston schien mir perfekt für diesen Song zu passen.


 
ERH: Ist es denkbar das du eine zweite Stimme mit aufnimmst z.B. female voice damit ihr eine breite Bandweite bekommt im Sund wie z.B. Evanescence oder wenn dann doch mehr wie Sabina Claasen (Holy Moses)?

ZETRO – Es ist defintiv nicht denkbar. Ich bin der einzigste Sänger bei Hatriot und um ehrlich zu sein halte ich von female voices im Metal überhaupt nichts. Es gibt ein paar die machen das ganz gut aber es ist nicht wirklich mein Ding. Wir folgen keinen Trends oder versuchen etwas neu zu erfinden. Wir sind eine Thrash Metal Band und ich der Sänger. Ende der Diskussion.


 
ERH: Was ist mit einer Tour? Kannst du uns ein paar Fakten zu wo, wann und mit wem ihr unterwegs sein werdet sagen? Könnt ihr euch jemanden aussuchen und wenn ihr euch jemanden aussuchen könntet, wer würde dies sein?

ZETRO – Es ist zu früh um wirkliche Fakten sagen zu können, aber es wird getourt warden für das Album. Wir werden eine europäische Tour ins Auge gefasst mit Onslaught und Artillery, wir sind Fans von beiden Bands, so hoffen wir, dass das eine coole Tour wird. Dann wird noch über eine Sache mit Municipal Waste, wir hoffen das auch dies klappen wird. Den einen oder anderen wird Hatriot rauskommen und das neue Album supporten.


 
ERH: Gibt es immer noch Ähnlichkeiten zwischen Hatriot und Exodus oder Testament?

ZETRO – Ich denke da werden immer gewisse Ähnlichkeiten zwischen Hatriot und meinen vorherigen Bands sein. Ich denke man kann nicht meine Stimme über ein Thrashmetal Riff legen und keine Art von Vergleichen von Fans oder Presse bekommen.Ich bin wirklich sehr glücklich eine Art Unterschrift von meiner Stimme kreieren zu können. Wenn du meine Stimme hörst, weißt das ich es bin. Ich erzähle den Leuten ich bin der Roy Orbison des Metals. Liebt ihn oder hasst ihn, wenn du diesen Kerl singen hörtest, wusstest du, dass er es ist. Das selbe gilt für Halford oder Ozzy. Du kennst deren Stimmen sobald sie singen.  Damit gibt es definitiv Ähnlichkeiten zu exodus und Testament stimmlich gesehen. Wie für die Musik, Kosta schreibt alle Riffs und er ist ein wirklicher Schüler des 80iger Thrashs, somit gibt es auch da ziemlich viele Ähnlichkeiten. Ich mag den Fakt, dass es diese Zusammenhänge zu meinen früheren Bands gibt. Ich versuche nicht  das Rad neu zu erfinden. Ich will nur guten Heavy Metal spielen.


 
ERH: Was möchtest du in 5 Jahren erreicht haben?

ZETRO – Ich möchte mit Hatriot soweit bringen wie s geht, was auch immer das sein mag. Natürlich will jedeBand eine riesige warden, aber ich denke wenn wir das Level an Verkäufen halten, dass wir jetzt haben, dann sollten eine der größeren Bewerber im Thrash Metal  sein. Das ist mein Ziel – immer wieder gute Alben zu veröffentlichen und Hatriot zu einer Macht innerhalb des Heavy Metals zu machen.


ERH: Möchtest du unseren Lesern noch etwas sagen?

ZETRO – Ich möchte jeden ermutigen hinaus zu gehen und sich unser neues Album, "Dawn Of The New Centurion," von Massacre Records zu kaufen.Wenn du ein Fan von meinen vorherigen Jahren bist, dann wirst du dieses Album lieben. Danke für das Interview. Ich hoffe, man trifft sich mal bei unserer Tour.  Keep thrashing - Zetro


 
ERH: Danke für deine Zeit, ich hoffe auch dich mal auf einer deutschen Stage sehen  und treffen zu können.
 
Das Interview führte
Car Sten
 

 






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